*lugt kurz rein und verschwindet wieder*
Posts by 13thgrave
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Buch der Erinnerungen, 14. Eintrag: Die Geschichten der Alten
Die Wintermonate waren hart und karg und nur wenige trauten sich aus der Tür des Gildenhauses, hinaus in die Kälte der Nacht, schonten ihre Kräfte und verkrochen sich lieber am wärmenden Ofen und bei den Geschichten, die Garret erfunden hatte... oder direkt in den Höllenfeuern eines Dungeons der alten Welt ... doch wo war Garret eigentlich geblieben? Eines Tages lag ein Brief auf Taiyouyas Nachttisch. Zerknittertert, mehrfach zerknüllt und doch in ordentlicher, zittrig geschriebener Handschrift und den üblichen Schnörkeln.
"Ich bin weg, neue Welten erkunden und Probleme lösen. Wer mich erreichen will hinterlässt eine Nachricht." Doch es hinterließ niemand eine Nachricht. Und auch der sonstig rege Verkehr in den Hallen des Hauses wisch dem stöhnenden Schweigen eines leeren Raumes einer sonst so fröhlichen Gemeinschaft. Stewart zuckte mit den Schultern und führte seine Arbeit fort. Auch die ungeduldige Ninja-Elin Lilay zog es weiter in die Dungeons. Der Rest wartete irgendwo auf bessere Tage, die auch wieder kommen sollten. Und so war es.
Ein lautes Krachen, Jaulen und Gefluche weckten eines Abends Taiyouya aus ihrem wohl verdienten Schlaf. Der Diehlenboden quietschte und die Fenster wackelten im Sturm des Windes, der gegen die Hauswand preschte. Ihre Decke flog davon und sie stand kerzengerade, jedoch nur mit ihrem Nachtgewand und Ihren Zaubern bewaffnet auf und lugte vorsichtig durch die hölzerne Tür hin zu der Öffnung des großen Saales. Ihre Nackenhaare standen zu Berge, ihre grünen Augen und schwarzen Pupillen weiteten sich...und doch musste sie schmunzeln, als sie sich selbst bei dem Versuch ertappte, sich mit dem Gedanken an die Ungeheuer, die Ihr Geliebter Großeltern nannte, zu beruhigen. Und dann ... der Stuhl war umgestoßen. Die Tür stand weit offen und entriegelt und wurde wohl vom Wind wieder zugezogen, als derjenige...diejenigen eingetreten...nein, eingedrungen waren. In ihr Haus, ihre Behausung. Und gerade jetzt, wo alle unterwegs waren und sie alleine hier Wache hielt....und dann erschütterte sie es und ihre Ohren lauschten spitz in die tiefe Nacht hinein. "Hast du Angst?", fragte eine gefühlslose, monotone Stimme aus dem Raum. "Sollte ich das haben?", antwortete sie scheinbar selbstsicher, zog ihrerseits die Tür auf und ließ eine grüne Wolke um ihre Hände wabbern. Es löste sich ein Schatten, der vorher wie zum Interrieur gehören zu schien, stand einige Sekunden lang da, formte sich mal in sich zusammen, dann zog er sich wieder in die Länge, bis er eine Form in zehn Metern Entfernung annahm und ihr Gesicht begutachtete, ehe er die Hand aussteckte und mit der Hand über sich selbst strich, sodass seine Fingerspitzen ins Innere ragten. "Hast du eine Genehmigung für diesen Zauber?", fragte die Stimme hämisch-zischend, aber nicht ohne eine gewisse Belustigung "Er kommt mir verboten vor und sollte deinem Liebhaber vorbehalten sein". Seine Fingerkuppen verweilten einige Zeit auf seinen Schatten, dann ging er hinüber ans Fenster und schob die Läden zurück, sodass Mondlicht seine Kluft durchdrang und die dunklen Schatten weichen ließ. Taiyouyas Augen glitzerten zu ihrem Zauber und dann wieder zu Garret, erkannte sein Gesicht und seinen knochigen Körper, der einen Schritt zurückgewichen war und jetzt schräg neben einem Tisch angelehnt an einer Kerze stand, deren flackerndes Licht er zusätzlich entzündete, vielleicht weil er argwöhnte, dass sie ihn nicht direkt erkennen würde und sie die Mondstahlspritze nahe ihres Handgelenks auf dem Brett neben der Tür benutzen könnte. "Der hätte dir gehören können.", gluckste sie und verfolgte, wie er sie musterte, dann zur Seite schaute und darüber nachzugrübeln versuchte, was die richtige Erwiderung darauf war, bis er scheinbar mit einem Zucken seine Gedanken verworf und die Unterhaltung fortsetzte. "Es tut mir leid, dass es solange gedauert hat....." Er schwieg. "Wo sind die anderen?", brummte er knapp und seine Augen erglühten. Firenze, sein Schatten, hatte sich dazu gesellt "JA! Und er hat pausenlos an euch gedacht! Ekelerregend!", der Schatten vollführte eine Rolle nach vorne durch den halben Raum und zeigte sein klares Misfallen durch einige Würgereflexe. Taiyouya lächelte breit...und irgendwie fand sie, dass das, ...naja, schon fast ungewohnt menschlich klang. "Es ist auch schön dich zu sehen, Firenze." Sie begegnete seinem abweisenden Blick und antwortete Garret "Sie sind vor Wochen mit Lilay aufgebrochen. Sie sollten bald zurückkehren." Garret schmunzelte und setzte sich auf den Tisch am Fenster. "Das ist mir bereits zu Ohren gekommen." Taiyouya schaute fragend mit einem fragenden Ist-das-so?-Blick. "Und jetzt bin ich hier, um Ihnen zu sagen, dass sie nach Hause kommen sollen." - "Ach,ja?" - "Sicher", entgegnete Garret. "Ich hörte alles Mögliche in meiner Abwesenheit. Die Leute tratschen gerne.", er rieb sich die Hände, schritt hinüber und zündete das Feuer im Kamin mit der Kerze an. Sie lehnte sich vor, schloss ihre Finger um den Ring ihres Mannes, entspannte sich und setzte sich mit beiden Händen als Kissen auf die kalte, wärmer werdende Bank und ließ gemütlich ihre Beine in Richtung des Feuers baumeln. Garret setzte sich vor ihre Beine auf den Boden dazu und sah sie an. "Hör zu", sagte er... "ich habe dir eine Geschichte zu erzählen."
Nun, wir sind wieder da. Ich bin wieder da. Auch, wenn wir alle nie wirklich weg waren.
Aktuell ist noch etwas Pause, da viele auf den aktuellen 70er Content warten.
Allerdings möchte ich schon jetzt Personen für diesen gewinnen.
Und natürlich auch für den anstehenden Gildenkrieg.
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Mit frühlingshaften Schlechtwettergrüßen
Garrettthethief
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Buch der Erinnerungen, 13. Eintrag: Der neue Sport
Timää beäugte groß die Gesellschaft, die sich an die Tafel gesetzt hatte, um zu speisen. Alle saßen sie da, der Nasenreihe nach aufgereiht in der Taverne in Habere am großen Weihnachtsbaum und ließen sich ihre Geschenke, die einige der Gilde mühsam eine Woche zuvor gesammelt hatten, verteilen. Manche freuten sich über die Kleinigkeiten, die es da gab, andere fragten sich, was sie denn mit Farbe sollten und freuten sich eher über die kleine Goldzugabe, die Garret aus seinem Beutel zog...Weihnachtsgeld. Und das, obwohl niemand im direkten Sinne für die Gilde arbeitete. Nachtklang sagte laut "Danke!" und der uralte Tripple H zog eine Farbkanister nach dem anderen aus seiner Tasche. Aber natürlich wurde auch kurz miteinander gesprochen. Doch die Themen fielen dieses Mal schwer, denn wiedermal fehlte eine gewisse Mhina Mondtanz, deren Temperament und Überzeugung als ehemalige Gildenleiterin sie erneut von den Lichtern weggetrieben hatte. Natürlich hatte sie ihren treuen Schatten DivX mitgenommen. Garret setzte kurz an "Hat nochjemand Fragen zu dem Vorfall?" ... natürlich hatte niemand wirklich fragen, außer der neugierigen Xavhina. "Wieso ist Mhina gegangen?" Garret atmete tief und langsam aus und beantwortete die Frage kurz und knapp. Ihm gefiel das Thema genauso wenig, wie anderen in der Runde, wusste er doch, dass durch den Austritt des Coleads einige wenige Tage danach gehen würden. "Mehrere Interessen sind oft schwer zu vereinbaren, insbesondere wenn es um Entscheidungen geht. Sie war da leider keine Ausnahme.", lautete die Antwort proforma und knapp und hatte keine Lust sich groß zu erklären oder allen die Stimmung zu vermiesen. Garret hatte deshalb noch nicht mal die Weihnachtsgeschichte verlesen, die zum Nachdenken anregen sollte und hatte sie stattdessen nur einer bestimmten Person spät am Abend erzählt.
Und so kam es auch, dass kurz darauf aufgrund der neu ausgebrochenen Sportart des Fischens, welcher von Göttin Velik als Haupttätigkeit verordnet wurde, der Weihnachts- und Neujahrsfeierlichkeiten und allgemeiner Unlust ein regelrechtes Desinteresse an gemeinsamen Aktivitäten ausbrach und eine Hand voll Mondlichter in die weite Welt hinaus zog, um "höheren Zielen" und Berufungen nachzugehen und der allgemeinen Trägheit zu entkommen. Auch die Mondlichter wurden träge und fett, so wie es alle Menschen in der "gemütlichen Weihnachtszeit" und am Ende eines vielmals bezwungenen Feindes zu pflegen taten, insbesondere der Meisterangler Timää, der sich mehr mit Fischen als mit Kerkergängen beschäftigt sah und darin seine Berufung fand, die dicksten Fische an Land zu ziehen, ihnen den Kopf abzubeißen und der Gilde einen herzallerliebsten Eintopf zu servieren. Der Eintopf am Silvesterabend lockte besonders und so versammelten sich alle in ihrer Behausung im ehemaligen Elfenhain, wo Hysea gemeinsam mit Taziio und Helnaani die Blumen goss und Taiyouya, mit Arzneimitteln und Pflastern bewaffnet, schon sehensüchtig auf sie alle gewartet hatte. Auch Stewart und Josh, der sich nun Eloboost nannte, waren dazu gekommen. Er hatte Ahrianna und ihre Familie mitgebracht. Sie sollten und wollten mindestens für die nächsten drei Monate bei den Mondlichtern bleiben. Manchen, wie Hotsweety, war das ewige Streben nach Damage und die übelen, sekundenschnellen Verrenkungen auch einfach zu langweilig geworden. Garret verstand das, denn ihm erging es selbst nicht anders.Und so kam es. Neujahr. Nimashis Elin-Augen leuchteten und spiegelten das Licht wieder, das am Himmel erstrahlte. "Ich weiß, du bist eine Katze, aber warum riechst du so nach Fisch?" Janalina schaute keck zu Timää, dem Popori, welcher verträumt mit seiner roten Bommelmütze unter dem Weihnachtsbaum saß und zusammen mit Sweetblue Weihnachtslieder summte. Er drehte sich um und entgegnete: "Hast du die letzten Tage den Velika Kurier gelesen? Das große Fischsterben in allen Gewässern? Das war ich!" Taiyouyas's Augen weiteten sich, denn sie war dem Tierschutz beigetreten und entließ jeden vierten Fisch wieder ihrer Angel, als symbolischer Widerstand gegen die Staatsgewalt. "Ich bin dem Anglerverband beigetreten und habe sofort erkannt, dass dies mein großes Talent ist. Ich habe dutzende, hunderte, ach was sag ich, tausende Fische geangelt." Thamador fragte erstaunt nach: "Was macht denn ein Popori mit so vielen Fischen?" Timää fing an zu singen: "Messer rein, Gedärme raus. Ich habe mich die letzten Tage durch so viele Fischinnereien gewühlt, dass ich locker einen Pullover aus den Gedärmen hätte stricken können. Alle Restaurants in Arboera habe ich mit meinen Speisen beliefert." Der kleinen Elin Marlee wurde blas und grün, die sich neben Taiyouya und Nimashi gesetzt hatte. "Aber ich dachte, die Popori sind mit der Natur verbunden, würde diese lieben und ehren???", entgegnete der Baraka bestürzt. "Das mag stimmen," erwiderte Timää, "aber gebraten, filetiert, gekocht oder gedünstet ist mir die Natur am liebsten." Plötzlich huschte ein Schatten durch den halben Raum. Garret reagierte blitzschnell, packte Marlee, hielt ihr die Hand vor den Mund und rannte mit ihr unterm Arm zum nächsten Waschraum mit Fenster, um ihren Mageninhalt - so wie Taiyouya jeden vierten Fisch - wieder der Natur zu übergeben.
Und so sicher, wie es gewesen war, dass sich Marlee übergeben würde, wusste Garret, dass das neue Jahr neue Wege der Gilde bedeuten würde. Er lehnte sich zurück und genoss den fröhlichen grünen, übelriechenden Strahl, der in die Begonien schoss und schmunzelte entspannt, die Bröckchen des Fisches begutachtend. Es war sicherlich wieder einer der kleinen Bunten gewesen. Diese Fische mochte Timää besonders. Nun... Es würde schon wieder alles in Ordnung kommen. Sie würden sich bei manchen in Erinnerung rufen, spätestens, wenn neue Bedrohungen lauterten.
Dafür würden sie - alle gemeinsam - schon sorgen... Leider ohne Nachtklang, ...ohne Delista ... und auch ohne Jiri, deren Weg nach Mystel führte. Und auch ohne Tiasel, Obereru und Hydralia, die in anderen Orten ihre Weisheit schulten. Und doch... Sie waren eins. Und würden es auch immer wieder im Herzen werden. Denn sie waren Mondlichter. Und Mondlichter vergisst man nicht.Marlee zappelte wild und erbrach einen weiteren grün-gelblich-wässrigen Strahl durch die Öffnung hinunter in den Garten. Garret runzelte die Stirn... Wie viel und weit eine kleine Elin doch zu erbrechen vermochte. Er lachte. Sein persönlicher, neuer Sport war geboren. Officer Natalie und Yeniffer des Aroborea Police Departments würden ihn wieder verhaften wollen, denn er würde noch so einige Suppenteller mit kleinen Elins und anderen Leckermäulern in der Zukunft gemeinsam in Höhenwacht und anderen öffentlichen, hoch gelegenen Orten löffeln dürfen. Bestimmt war Shoula die Nächste, wenn auch vielleicht nicht an diesem Abend. In der Ferne betrachtete Garret argwöhnisch den Rücken der Castanic Timestealer, deren Reisestockbündel auf ihrem feingliedrigen Rücken schon nur noch in der Ferne auf der Suche nach "Mehr von allem" zu sehen war. Garret seufzte. Er würde - trotz allem - auch sie vermissen.
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Hat sich erledigt. Vielen lieben Dank an die betroffene Verkäuferin.
Beste Grüße
13thgrave-Close-
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Garrettthethief -
Buch der Erinnerungen, 12. Eintrag: Timää
Gedankenverloren schrieb Garret nachdenklich eine Absage zu der neusten, etwas herzlos anmutenden Bewerbung, welche sie von Goldi und Tillimdead vergangenen Mittwoch erhalten hatten, mit der Bitte, dass Sie es sich noch einmal überlegen sollten und um nächstes Mal mit etwas mehr Überzeugung anzufragen. Er träufelte etwas Kerzenwachs einer lila Kerze mit Streifen, deren Schatten im Licht und aufsteigenden Ruß flackerte, auf das Pergamentpapier, drückte den Siegelring der Mondlichter darauf und runzelte die Stirn. Er seufzte traurig. Erst waren Yue und Kurtinger gegangen, um ihre eigenen Wege zu gehen, nun musste er sie abweisen. Sie hätten sehr gut ins Team gepasst, wenn Sie etwas mehr Ernst und Überzeugung mitgebracht hätten, dass ihr Aufenthalt einer anderen Sache gedient hätte, als ihrer offensichtlichen Suche nach Bespaßung. Mhina hatte ihnen klar ins Gesicht gesagt, was sie hiervon hielt.
Garret drehte sich, schaute sich im Raum umher und entdeckte Mhina, die glücklich mit sich selbst ein Kartenspiel namens "Finale Fantasie" spielte und Thamador, welcher seinen Bogen gemeinsam mit Nachtklang auf die nächste Runde in Lians Untergrundhalle vorbereitete. Sie hatten dort noch etwas zu erledigen. Mhina und Nachtklang wirkten winzig im Vergleich zum Baraka, welcher sich unwahrscheinlich präzise und schnell für einen Stein bewegte. Garret zog erstaunt eine Augenbraue empor und ließ seinen Blick weiterschweifen. Er erkannte im Schatten hinter dem Fenster den Popori Timää, welcher erst kürzlich zu ihnen gestoßen war. Garret erhob sich und setzte sich auf die Fensterbank, zog ein Stück Holz hervor und fing an zu schnitzen. "Wie gehts vorran mein Gutester?". Garret legte den Kopf schief, als er die Brandstellen im Fell des Popori erkannt hatte, welcher kurz erschrocken zusammenzuckte. Er hatte Garret nicht kommen gehört. "Immer diese Ninjas", murmelte er in seine Schnurrhaare. "Es geht voran. Ich habe die Leistungsunterschiede zwischen mir und bereits fähigeren Mondlichtern gelernt." Er deutete auf seine verkohlten Finger. "Der Unterschied zwischen Kalivans Kriegsgaleere und RK9 ist mit einer Betonplatte zu vergleichen, welche mit der Fallgeschwindigkeit von 9,81 m/s auf einen Schokomuffin klatscht. Ich bin in dem Fall der Muffin. Aber ich habe Spaß mit der Herausforderung an sich und ich konzentriere mich gerade auf meine Erwachung. Tiasel und Hot...", er deutete auf die Elfendame und die Castanic, welche sich zu ihnen gesellten, "...meinten, dass danach das Heilen eine Nebensache würde, Mauz!" Timääs Augen strahlten hoffnungsvoll auf. Tiasel lächelte. Sie wusste nur zu gut, was Timää erwarten würde.
"Das Fest in Velika ist darüber hinaus sehr...lecker. Spaß...Freunde...Ich konnte sogar einen Preis gewinnen!...Und ich kann euch eine Geschichte erzählen." Timää nieste und spuckte etwas Blut in einTaschentuch, welches Mhina hervorgezogen hatte, die sich nun auch gemeinsam mit Taiyouya hinzusetzte. "Alles begann...mit eben dieser Erwachung, von der alle reden. Ich stand in der Mitte von Vulkanen und dachte bereits, dass alles vergebens war. Eine Reise. Meine Reise, ein Weg ohne Wiederkehr. Erst die Drachen in Velika, Schmerz, Panik, Tod...Ich verfolgte sie, die Drachen. Das erste Mal, das ich Hass und Wut wirklich spürte. Ich verfolgte sie bis hin zu ihrem Nest. Ich tötete sie. Jeden Einzelnen von Ihnen.", Timää hustete und plötzlich trat ein Schatten in seine sonst so leuchtenden Katzenpoporiaugen."Bis zu ihm. Khemadia!", Timää schnaubte trocken. "Er war groß. Er war schwarz. Er brachte Feuer. Er tötete Vasallen, Gefährten...Freunde. Er war für all das verantwortlich, das so viel Leid über uns kam." Timää nahm seinen Stab und vollführte eine Geste und stieß seinen Stab auf den Boden, der ein hölzernes Krachen von sich gab."Ich stellte mich ihm mutig entgegen. Doch ich war nur eine Feder in seinem Wind. Meine Knochen brachen, mein Körper zerschmetterte,", Timääs Stimme senkte sich "... ich starb." Garret hielt inne. Er hatte sich geschnitten. Heises, rotes Blut tropfte auf den kalten Boden. "Doch", Timää füllte seine fellige Brust wodurch er größer wirkte "Ich sagte zu mir selbst: Leg die Zweifel ab, deine Reise ist noch nicht vorbei!" Tiasels Augen funkelten. "Eine Stimme dröhnte in meinem Kopf, ich sah die Geister und Dämonen der vergangenen Zeit. Sie starrten mich an und ich...ich starrte zurück." Hot lachte silbern kichernd. "Ich konnte mich nicht bewegen. Ich spürte soviel Schmerz und Leid. Soviel, dass es mich innerlich zerfraß. Ich starb....wieder. Ich dachte an euch alle hier, an Garret, an Mhina, an eure Freundlichkeit und an mein Versprechen. Ich versprach besser zu werden. Und so konnte ich dort nicht sterben, obwohl...ich konnte es nicht erfüllen. Ich starb erneut." Timää amete schwer hinsichtlich der Energie seiner Worte. " - Die Mondlichter helfen einander -, hatte Garret gesagt. Ich hörte das Echo der Worte in meinem Geist. So plötzlich, wie unerwartet. - Die Mondlichter unterstützen einander. - Auch die Stimme von Mhina hatte in mir zu diesem Spiel aus Wahnsinn und Verwirrung gesprochen." Timää schaute Mhina an, die Garret anmutig einen Verband zurechtschnitt. "Ich öffnete meine Augen. Mein Körper lag blutend, gebrochen und geschunden auf dem kalten Steinboden. Ich spürte nichts, nur die Kälte....und...der Schmerz? Wo war der Schmerz?" Timää grinste breit und stellte sich in die Mitte der Zuhörenden. "Er..." , das Mondlicht breitete seine kurzen Arme aus, "...es war WEG!!". Timää vollführte eine wegwischende Geste."Stattdessen trat eine Stimme in die entstandene Kerbe, welche wild - STELLE DICH DEINER ANGST!!! - rief und es auch von mir verlangte! Woher kam diese Stimme, möchtet ihr wissen? Ich weis es bis heute nicht. Ich versuchte mich umzublicken....und... ich konnte tatsächlich aufstehen!" Timää stapfte mit den Beinen als ob er aufstehen würde."Und da war ich. Vor mir manifestierte sich die geballte Masse meiner inneren Dämonen: Zweifel. Der Zweifel an meine Leistung, meiner Versprechen, meiner Freunde. Der Zweifel an mir. In einem ironischen Selbsthass rannte ich dem Dämon entgegen und stellte mich ihm." Timää wirbelte mit seinem Stab umher und vollführte Kampfgesten."Und... nach für mich gefühlt mehreren Leben andauernden Scharmützeln konnte ich meine inneren Dämonen besiegen. Ich dachte an nichts, ich wollte meine Versprechen einfach einhalten.", Timää schnaubte und heulte laut auf "FÜR DIE MONDLICHTER! - Brach es aus meinem verstummten Hals empor! Mit diesen Worten zerstreuten sich die tiefen Schatten meiner Ängste und so meine Dämonen." Timää setzte sich. "Ich spürte wieder Schmerz, ich spürte Tod, ich spürte Angst...und ich starb erneut....nur um... nur um ein warmes Gefühl auf meiner Brust zu spüren, das mich erwachen ließ." Er deutete zu Thamyca und Nachtklang. "Vor mir sah ich die Mitglieder der Mondlichter, die die ich noch nicht lange kannte. Die, denen ich nur eine Last gewesen bin. Sie alle standen um mich herum und schauten auf mich herab. Zu meiner Überraschung lächelten sie. Sie sahen mich freudig an, gaben mir das Gefühl von Wärme." Die Nackenhaare aller Anwesenden stellten sich auf. "Sie flüsterten - Deine Reise ist nicht vorbei. -, kicherten durcheinander und mein Schädel dröhnte. Ich wusste selbst, dass es nicht vorbei ist. Ich muss stärker werden. Ich muss besser werden. ICH WILL EIN MONDLICHT WERDEN!", flüsterte Timää mit Überzeugung. Eben jener Überzeugung, die Garret bei Goldi und Tillimdead vermisst hatte."Die Schemen verschwanden vor mir und Mystel tauchte auf. Sie sprach: <<Wenn du Stärke suchst, kannst du sie finden. Wenn du dich nur auf andere verlässt, wirst du verlassen. Denke an diese Worte, kleiner Miesekater.>> Sie verschwand."
Timää stand auf und bewegte sich zu seiner Geschichte. "Ich blickte umher. Der Mond strahlte in einem sanften Licht, wie ich es in der ersten Zusammenkunft der Mondlichter gesehen hatte, bei der ich beiwohnen durfte. Ich stellte mir vor, dieser Mond strahlt nur für mich. Für mich allein....oder halt...nein, sagte ich mir. Er scheint für alle Mondlichter. Für alle Kinder des Mondes! " Garret zupfte an seiner Augenbraue. "Ich spürte, wie leicht mein Körper wurde, wie sanft meine Seele dem Mond entgegen flog. Und wieder hörte ich die Worte. <<Deine Reise ist noch nicht zu ende.>> Es hallte ein letztes Mal, bevor ich wieder zu mir kam. Ich war wiedergeboren worden. Und stand erneut vor ihm... vor ihm, dem Schattentöter... vor Khemadia. Und ich wusste, dass dieser Kampf einen anderen Ausgang haben würde, als das letzte Mal, Mauz. Und so war es, als ich ihm entgegen rannte." Der Popori schmatze und setzte sich zu den anderen. Seine Erzählung hatte aufgehört.
Garret brummte. "Khemadia hat meinen Titel gestohlen. ... aber, dass du das geschafft hast, ist sehr gut. Auch, wenn ich Muffins nicht mag. Und Beton noch weniger." Er stocherte unsicher und wählerisch an seinem Verband herum, welcher eine Herzschleife hatte, von der er nicht wusste, was er davon halten sollte. "Die Erwachung bringt schon seine Vorteile. Es ist aber auch schwer sie zu erringen. Khemadia ist ein garstiger Geselle... und ja, ich war auch dort. Auf dem Fest in Velika. Ein guter Ort, um sich die Taschen zu füllen."; Garret kicherte. " Wie auch immer. Wenn du wieder Hilfe brauchst, egal ob mit leckeren Speisen oder etwas anderem, was dein Herz füllt...", er drückte auf die verbrannte Stelle im Fell des Popori, " dann lass es uns wissen und zieh nicht alleine los. Wir greifen dir unter die Arme, wenn der Herzlose wieder zupackt und schmettert." Garret kramte in seinem Mantel und zog ein vierblättriges Kleeblatt hervor, welches er in die Jackentasche von Timää einwebte. "Du hattest Glück. Schön, dass du noch lebst...also herzlichen Glückwunsch, Mondlicht." Garret erhob sich und verlies die Runde, schritt zur Tür und schaute hinaus. In seinem Rücken bemerkte er die Schatten der Damen, die den Popori und seine Brandstellen versorgten. Der Mond schien klar. Morgen sollte es wieder soweit sein. Eine weitere Versammlung der Mondlichter.___________________________________________
___________________________________________Restliche Infos folgen nach dem wöchentlichen Kaffeeklatsch.
Beste Grüße
13thgrave -
Buch der Erinnerungen, 11. Eintrag: Des Eisens weicher Kern (3/3)
"Wo rennst du hin, oh Harpyie, Herrin der Winde, Trepp auf Trepp ab, suchst demnächst du Kinder und Blinde. Wo bist du kleine Miss Ann? Kochst schon im Topf neben Seamus und Sam.", Wandreim aus dem Tempel der Shakra.
Wahrlich. Den Tag konnte nichts ruinieren. Doch was war mit den Wochen danach? Zahlreiche Banner und Laternen der Mondlichter strahlten ihren Weg in die Nacht hinaus und beleuchteten den Vorplatz von Höhenwacht, jeden Tag aufs Neue, jeden Tag aufs Täglichste mit Liebe zum Detail und besonderen Platzierungsideen. Misbilligende und begeisterte Worte diesbzeüglich wurden tuschelnd gewechselt. Ohren wurden vernommen, Ohren wurden gestopft. Doch wen kümmerte, was am Tresen oder auf der Straße gesprochen wurde? Die Schatten kümmerte es. Und so half alles nichts. Der ehemalige Ruf von damals musste weg und sollte einem Neuen weichen. Und so schnippte Mhina Mondtanz ungeduldig mit dem Finger und wartete auf Divx, der von einem nächtlichen Auftrag kommen sollte. Denn Ruhe kannte sie nicht, bis alles erledigt war. Garret beobachtete sie vorsichtig, mit Blicken ihre Augenringe ertastend. Ihre Ruhe war zerbrechlich und so die seine.. Es wüteten bereits genügend Dämonen in beider Köpfe und spukten auch des Nachts, bespuckten sie mit unschönen Worten oder zerrten an ihren Nerven. Sie würde es aber dennoch verkraften und verarbeiten. Genauso, wie er selbst es verkraftete und verarbeitete. "Wir sind die Musikmacher, wir sind die Träumer", hatte Tiasel einmal gesagt. "Solche Personen erschaffen sich jeden Tag neu und bauen auf den vorangegangenen Tag auf." Tiasel die Weise. Garret grinste keck bei diesem Gedanken, dachte an die kleine weise Katze, die Tiasel sich zugelegt hatte und blinzelte gedankenverloren von seinem Platz auf der Mauer herunter. Plötzlich raschelte eine Tonne und die kleine Divx, eine Elin kaum größer als ein Popori, arbeitete sich dahinter hervor, wechselte ein paar Worte mit Mhina, übergab einen Brief und nahm einen entgegen, nickte kurz, betrachtete argwöhnisch die Monsterpeitsche Mhinas und verschwand wieder in einer Gasse. Mhina drehte sich um, ihre Hände in die Seiten gestützt. "Wird es heute eine Gildenbesprechung geben, Garret?" Der Schatten fummelte in seiner Hosentasche und zog einen Zahnstocher darauß hervor, steckte ihn sich in den Mund, kaute darauf herum und öffnete das Siegel des Briefes, den Mhina in der Hand hielt und den sie ihm willens reichte. "Das hängt vom Inhalt des Briefes ab." Der Dieb zog eine Augenbraue hoch, erschauderte kurz in Anbetracht der langen Liste und lächelte dann knapp. Was hatte er anders erwartet? Eine Fusion würde nicht ohne Anlaufschwierigkeiten funktionieren. Und schon garnicht bei einer Erwartungshaltung mancher Mondlichter. Er seufzte kurz und laß das Hauptthema: Kommunikation. Darunter standen in zierlicher Handschrift geschrieben "Räumlichkeiten renovieren, Rangverwaltung aufpeppen, neuer Rang "Glutschimmer" und "Teamwork in Instanzen".Garret schluckte. Noch mehr Teamwork. Kommunikation und Teamwork. Beides Themen, die so vielschichtig waren, wie die Personen die kommunizieren und diskutieren wollten. "Mhina, es gibt eine Besprechung, ruf alle zusammen. Der Abend bringt das Übrige, das Nötige. Mach dir keine Sorgen". "Und du keine Gedanken!", Mhina verpuffte. Auch sie hatte diesen Trick gelernt.
Und so war es. Zweiundzwanzig Mondlichter tummelten sich um den See der Tränen und wurden schon bald in die halboffene Höhle inmitten eines der Canyons durch den Teleport des Gildenzusammenrufs geworfen, purzelten übereinander und untereinander, verschafften sich Platz auf Hütten, in Ecken oder in Mulden. Der Dieb räusperte sich, alle hörten der kurzen Eröffnungsrede zu und dann war es soweit. "Willkommen erstmal erneut an alle. An alle alten und neuen Mondlichter." Und dann ging es los. Schwierigkeiten wurden diskutiert, Lösungen für Probleme gefunden, die gelöst werden konnten. Situationen und Szenarios wurden verworfen, andere dafür eingefügt. Der Tag wankte zur Neige. Und so die Aufmerksamkeit aller. Garret wusste das, er konnte es jedoch nicht ändern. Zu guter letzt hatten sie alle Punkte durchgekaut. Eine Stunde zwanzig später . Garrets Kopf rauchte etwas. Er legte sich müde auf das Dach und schaute auf die nun miteinander scherzenden und lachenden Personen herab. Er drehte sich um und betrachtete Mhinas Augen und sah tief in sie hinein. Hinein in ihre strengen Gesichtszüge, hinein in ihre dunklen Haare und hinein in das Funkeln in ihrer Augen. Er sah es genau. Langsam lösten sich die kleinen Stressfalten um Mhinas Gesicht und sie begann ebenfalls müde zu lächeln. Sie drehte ihren Kopf lachte Garret fröhlich an. Er zwinkerte zurück und sah sich um. Viele der Mondlichter waren froh und ausgelassen oder hatten zumindest ein Grinsen auf dem Gesicht. Yue lachte. Tiasel lachte. Sogar der Stein Thamyca lachte dunkel und tief aus dem inneren seiner Gestalt. Der Schatten Dana schaute etwas skeptisch zu der kleinen Elin Tschie, die auf dem verteilten Popcorn rumkaute und lächelte dann doch nach kurzer Zeit auch. Hysea scherzte mal wieder mit Taziio umher, tollte um Akio, welcher daraufhin an Danas Haaren zog, während Janalina und Cherobièn mit Helnaani, Void und Timestealer schnatterten. Und als der Tag und das Tosen des ohrenbetäubenden Feuerwerks, welches Hotsweety gespendet hatte, erlischte und die letzten Funken im Gewölbe ihre Strahlen verloren hatten, wusste Garret: Die Zeit, die sie Besprechung nannten, war Gott sei dank- wieder mal - gut verlaufen. Er seufzte schwer. Noch mehr Zeit würde ins Land gehen. Noch viel mehr Zeit. Gemeinsam, als Ganzes. Als Team. Als Gemeinschaft. Als Gilde.Als besondere, einzigartige Mondlichter des kargen Landes Yurian.
Wir wünschen euch nachträglich ein schönes, schauriges Halloween und freuen uns bereits mit euch - und allen Komerzgandalfs
- auf Weihnachten!Zusammenfassung - Die wichtigsten Punkte zuerst:
• Fusion ist gut geglückt
• Die Gilde ist so stark, dass sie ganze Bäume in Tenebris, Antaros und LU ausreißen möchte
• Wir suchen weiterhin Verstärkung für dieses Vorhaben
Ich weise jedoch explizit darauf hin, dass wir diese Ziele gechillt angehen.
Wer sich Stress machen möchte und schnell schneller am schnellsten alles erreichen will, ist besser in einer Progressgilde aufgehoben.
Wir machen uns keinen Stress und ihr besser auch nicht.
Bewerbungen können nach wie vor über unser Discord oder Forum eingereicht werden, nach wie vor präferiert ab +439er Gear mit Discord und einer gewissen Grundaktivität:
https://discord.gg/EbBJ6aX
http://darkness-falls.forumieren.net/Wer uns besuchen möchte, ist herzlich dazu eingeladen und wird einen Freundesstatus erhalten.
Wer sich nicht benehmen kann oder Mondlichter umgarnt nicht. :doofy: [/i]Wer an unserem Vergo-Raid teilnehmen will, findet dort im Discord einen Kanal und ein Anmeldeformular.
Aktuell startet die Planung des Raids jede Woche Samstag ab ~19:00.Wir freuen uns auf euch!
:borg: -
Buch der Erinnerungen, 11. Eintrag: Des Eisens weicher Kern (2/3)
"Sieh' hoch zu den Sternen. Die großen Lichter der Vergangenheit sehen von dort auf uns herab. ... Und wenn du dich einsam fühlst, denk' immer daran, dass diese Mondlichter dir den Weg weisen werden. ... und ich auch."
~ Buch der Entschlafenen, Eintrag 6.
Nichts half. Nichts brachte die sture Verdrossenheit eines lebensgroßen S(c)hinkens, wie Betteltänk, wieder in Einklang und nichts konnte jemanden überzeugen, der von sich aus einfach gehen wollte. Weit weg wollte. Ganz egal wohin, Hauptsache Ihres Weges. Denn trotz der wohl überlegten Worte - Betteltänk ging schon kurz darauf mit Ihrer traurigen Miene ohne einen wirklichen Grund und Abschied. Es waren weder Thamycas gut gemeinte Übertreibungen, noch das Gespräch an diesem Morgen gewesen, die das Fass zum Überlaufen gebracht hatten. Nein, nur die Stimme eines feigen Unbekannten, eines Schandmauls, der die Gilde nie wirklich kennenlernen durfte, sich dennoch dazu befähigt sah, auf ihren Gildennamen herab zu schauen, brachte sie aus dem Konzept. Er hatte Betteltänk und die anderen deswegen aus einer Gruppe von Hochmotivierten ausgeschlosssen, hatte sie und ihren Freund, Livia Ageria, dazu genötigt diesen Schritt zu gehen. Betteltänk bezahlte den bitteren Preis für diesen Schritt schon kurz darauf durch die Beendigung ihrer Tätigkeit als eisener Krieger - ohne Ihre Alten, jedoch mit einem neuen Freund aus verschiedenen Substanzen, der ihr, zu Garrets bedauern, mehr Trost gab, als sein Beisein. Garret drehte sich langsam auf seiner Pritsche umher und betrachtete die Vorhänge. Er erinnerte sich an seine stummen Worte, die er vermittelt hatte: "Sieh hier rein. Sie verdammt nochmal tief in dich rein und sag mir, was du siehst!" - Doch sie sah nichts außer der inkorporierten Vorurteile, die sie aufgeschnappt hatte und nun selbst zur Schau trug. Es war zu spät. Sie war der lebende Beweis dafür, dass der Verstand oft trügt und verräterisch ist. Zu bedauernswert, dass sie das nicht einsehen, nicht verstehen konnte und wollte. Sie alle hier,... sie alle, ... waren in ihr, egal ob sie weglief, sich versteckte, oder eben nicht. Sie war ein Mondlicht und würde es in den Augen derer, die über sie Lachten und derer, die um sie weinten, immer indirekt bleiben. Bei diesem Gedanken gackerte der oberste seiner inneren Dämonen, Firenze, wild auf und raunte zu einem seiner persönlichen Genossen "Ich hasse die Welt, ich hasse dich! Wie soll ich dich lieben, wenn ich mich selbst hasse, wie nichts? Dein Atemzug nichts wert, jeder Tag ist nur verschwendet, doch du gehst nicht alleine ins Grab, um zu verenden!""Ruhe Firenze, hör auf rumzumaulen!", Garret stand von seiner Pritsche auf, gähnte und begrüßte auf diese weise den neuen Tag. Es war bereits nach Mittag, ein Wochenende und der sanfte Geruch eines Currys, welches Tiasel vom Markt mitgebracht hatte, schwebte in der Luft. Sie hatte seit Neustem ein Fabel für diese Art der Nahrungszubereitung entwickelt...schnell, günstig, einfach. "Aber...die kalt stählerne Schönheit der Skalpelle und Knochenfräsen!?", jammerte der garstige Schatten unzufrieden in sich herum, "Irgendwann zerlegen wir alle! Mit Meissel und Brustbeinsägen!" Garret lachte finster, obgleich der Morbidität des Schattens, die ihm eigentlich gehörig auf die Nerven ging. Dennoch zeigten die kranken Fantasien, dass Firenze ausgeschlafen war und äußerst positiv gelaunt. Ein gutes Zeichen. "Ob wir Mhina Mondtanz wohl heute einen Besuch abstatten?" Garret beäugte kritisch die Uhr. "Was meinst du?" Firenze frohlockte, trennte sich von seinem Meister, vertilgte einen Apfel und vollführte wild einen Handstand. "Zu der? Kannst du ihr vertrauen? Wirklich? Bist du dir sicher? Wirklich wirklich?! Sie hat dich verlassen. Sie hat die Gilde verlassen. Sie hat dich verlassen. Sie hat alle verlassen. Erinnere dich an die Vergangenheit....jaaa... Erinnere dich, wie weh das tut. Wie wäre es anstatt dessen zur Abwechselung, wenn wir unsere Fertigkeiten entwickeln? Blutkonservendiebstahl von Bedürftigen! Stell dir DAS nur vor! Was für ein Prickeln!" Garret verzog angewidert die Mundwinkel, schnappte sich seinen Beutel aus alter Jute und zog los. "Vergangenheit ist Vergangenheit. Sie ist dazu da, um darauß zu lernen. Menschen verändern sich. Und du", er musterte seinen Schatten, "Du scheinbar nicht. Du spürst auch nichts mehr, oder? Kannst nichts mehr, als zeitweiligen Realitätsverlust verarbeiten, wie?" Firenze funkelte finster und entgegnete vor ihm schwebend. "Meine Fleischeslust macht mir in der Tat fast noch mehr Angst als mein sonst so üblicher Hass." Garret lachte herzhaft und schritt vorran. "Tja meine Welt ist dein Knast, alter Knabe." Firenze brummte "Ich will raus aus diesem Alptraum." Daraufhin gluckste Garret fröhlich, rief Firenze in sich zur Ruhe und betrachtete den blauen, strahlenden Himmel. Nichts konnte diesen Tag noch ruiinieren. Nicht die Kadaver und die Drachen. Nicht die verstümmelten Leichen der letzten Schlacht. Und auch nicht als er es erblickte: Den Slogan der neuen alten "Nameless Liberty", den abgewandelten Namen der Sternenlichter, die Mhina aus Heimweh nach einer Gemeinschaft gegründet hatte. Und auch nicht das darauf folgende Gespräch, was sich lange angebahnt hatte und was sich zu etwas sehr positivem für beide Seiten entwickeln sollte: Einer Fusion. Der Fusion, die alles für die kommenden Tage und Wochen verändern sollte.
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"Aus ihr wird wir.", ~ Buch der Propheten, gekrakelte Weisheit auf dem Einband.
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*Upgrade*
Gildenname: Mondlichter
Gildenleitung: Garrettthethief
Homepage: darkness-falls.forumieren.net/ oder Discord discord.gg/EbBJ6aX
Ansprechpartner: Garrettthethief
Bewerbungsstatus: Offen für Spieler ab 65+, GS 439 bevorzugt. Wer sich ordentlich bewirbt, hat dennoch eine reelle Chance auf Aufnahme.Sonstiges: Wir sind eine Gilde von Wiedereinsteigern, welche sich seit August aktiv im aktuellen PvE Content bewegt und diesen als Ziel ansieht. Die genaue Bezeichnung für die Gilde lautet also (!) Content-Gilde (!). Wir bieten als Comunity die Möglichkeit für privates RP und PvP, der Fokus liegt jedoch ganz klar auf PvE im Highendcontent 453, welcher täglich in Instanzen 439+ angegangen wird. D.h. wir bewegen uns trotz der RP-Elemente, die ich hier und da für Werbezwecke oder aus Langweile einwerfe, auf PvE und auf individuellem, sowie gildentechnischen Fortschritt. Die Erledigung der Gildenquests ist hierbei genauso ein Ziel, wie der persönliche Ansporn täglich besser zu werden und das invidiudelle Maximum auszureizen. Wer uns als bloße RP-Gilde von vor drei Jahren sieht, der ist nicht up to date. Ebenso, was den Stand der Spieler betrifft, sind wohl nicht alle auf dem Laufenden. Jeder entscheidet - selbstredend - wo dieses Maximum liegt.
Zur Ausreizung dieses Ziels begleiten mich aktuell drei Co-Leads, Mhina Mondtanz, Tiasel und Thamyca, mit PvE-Progressorientierung soweit im RL möglich, acht aktive Schatten, sowie vier Halbschatten. Die Verwaltung wurde nachträglich auf Aktivität und Teilnahmebereitschaft getrimmt. Hier sitzen qualifizierte, dedizierte Leute, keine dahergelaufenen Hornochsen oder semiaktiven Spieler, die nur am Wochenende spielen.Gildenstufe 162, aktuell: 50 Member auf 120 Chars, keine Inaktiven unter 20 Tagen. +439er Gear, starker Fokus auf Discordaktivität, Freundlichkeit, Kommunikativität und Anteilnahme erwünscht und nötig. Die Gilde ist auch für schnell aufstrebende Einsteiger geeignet, soll jedoch auch in Zukunft weiterhin eine Anlaufstelle für RL-bezogene Content-Spieler in den höchsten Regionen bieten.
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Sonstiges: Wir sind eine Gilde von Wiedereinsteigern, welche sich seit August aktiv im aktuellen PvE Content bewegt und diesen als Ziel ansieht. Die genaue Bezeichnung für die Gilde lautet also (!) Content-Gilde (!). Wir bieten als Comunity die Möglichkeit für privates RP und PvP, der Fokus liegt jedoch ganz klar auf PvE im Highendcontent 453, welcher täglich in Instanzen 439+ angegangen wird. D.h. wir bewegen uns trotz der RP-Elemente, die ich hier und da für Werbezwecke oder aus Langweile einwerfe, auf PvE und auf individuellem, sowie gildentechnischen Fortschritt. Die Erledigung der Gildenquests ist hierbei genauso ein Ziel, wie der persönliche Ansporn täglich besser zu werden und das invidiudelle Maximum auszureizen. Wer uns als bloße RP-Gilde von vor drei Jahren sieht, der ist nicht up to date. Ebenso, was den Stand der Spieler betrifft, sind wohl nicht alle auf dem Laufenden. Jeder entscheidet - selbstredend - wo dieses Maximum liegt.Zur Ausreizung dieses Ziels begleiten mich aktuell drei Co-Leads, Mhina Mondtanz, Tiasel und Thamyca, mit PvE-Progressorientierung soweit im RL möglich, acht aktive Schatten, sowie vier Halbschatten. Die Verwaltung wurde nachträglich auf Aktivität und Teilnahmebereitschaft getrimmt. Hier sitzen qualifizierte, dedizierte Leute, keine dahergelaufenen Hornochsen oder semiaktiven Spieler, die nur am Wochenende spielen.
Gildenstufe 162, aktuell: 50 Member auf 120 Chars, keine Inaktiven unter 20 Tagen. +439er Gear, starker Fokus auf Discordaktivität, Freundlichkeit, Kommunikativität und Anteilnahme erwünscht und nötig. Die Gilde ist auch für schnell aufstrebende Einsteiger geeignet, soll jedoch auch in Zukunft weiterhin eine Anlaufstelle für RL-bezogene Content-Spieler in den höchsten Regionen bieten.
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Buch der Erinnerungen, 11. Eintrag: Des Eisens weicher Kern
Der zerschlissene Schaukelstuhl, den sie aus altem Holz eines Gartenzauns und einer Matratze zusammengezimmert hatten, schwankte leise, langsam im Takt knarzend und krachte hin und wieder, wenn sich die Person, die sich darauf niedergelassen hatte, wippte oder sich mit ihrem Gewicht verlagerte. Im Hintergrund bemalten die dunklen Schatten der Schlafenden die Wände mit ihren Umrissen. Sie formten kleine Landschaften auf denen die ersten Strahlen des fahlen Zwielichts des aufgewirbelten Staubes schimmerte. Es wirkte fast so, als spielte der Staub wild durch die Luft tanzend mit ihnen Verstecken, lediglich um wieder und wieder hinter Säulen aus heller purpurner Energie gefunden zu werden, bis alles im nächsten Moment in Dunkelheit zu versinken drohte, nur um in der letzten Sekunde vor dem endgültigen Untergang in einem Schimmer des strahlenden Lichts errettet zu werden.
Doch plötzlich regte sich etwas auf dem Stuhl und wirbelte ganze Staubmassen auf. Eine magere Hand strich sich langsam durch das strähnige Etwas, das man Haare genannt hatte. Garret streckte sich wortlos. Sein Geist überprüfte alle Funktionsfähigkeiten und harkte Stück für Stück alle Gliedmaßen ab, bahnte sich einen Weg durch den verkrusteten, siebenundzwanzig gewordenen Schlitz dessen, was einmal sein Auge gewesen war, vorbei an seinen Schatten, die finster grunzend in und an ihm zerrten und ihn zum Bleiben überreden wollten. Ein ablehnendes „Lass mich, ich muss arbeiten“, raunte müde aus dem Geist und vertrieb die Dämonen zurück in die Versenkung, die die Nacht gebracht hatte. Das mechanische Auge erglühte, erst in kristallinem Rubinrot, dann in smaragdenem Grün, rollte herum und wanderte im Halbdunkel umher, die alte, steinerne Sonnenuhr im Garten vor dem Fenster suchend. Irgendetwas zwischen halb fünf, nein es war doch eine sechs, und…das Auge fixierte zitternd den Punkt. Ein mechanisches Klacken verkleinerte die Öffnung zu einem präzisen Schlitz. Wieder suchte das Auge und erkannte…es war halb sieben.
Der Morgen ergraute hinter der Uhr vor sich selbst, noch unsicher vor den Dingen, die er durch eines der kleinen Fenster am Rande der brüchigen, reparierten Mauer preisgab. Würde er sie wirklich begrüßen wollen, die Alte mit ihren steinigen Zügen? Es half alles nichts und die Nacht verließ den Tag, langsam aber stetig. Die mollige Hitze der gasigen Ausdünstung der Personen, die sich im Zimmer niedergelassen hatten, klafften aus ihren schnarchenden und sabbernden Mündern und stieg im Zimmer auf. „Uuh…das grenzt ja fast an…ekeler…!“, Garret verkniff sich die Worte und die Eindrücke seiner sieben Sinne, drehte sich wieder und setzte sich zurück auf seinen Stuhl. Er erinnerte sich an die sanft-modrigen Zustände einer schwülen Mine in der ein Kadaver in einem Käfig eines … Was war es noch gleich gewesen? ... an einem heiß-regnerischen Spätsommerabend eines Herbsttages verrottete. War der Geruch heute Morgen, hier und jetzt, vergleichbar? Träumte er etwa wieder? Er beäugte misstrauisch die Baraka, Thamyca und Drallin, in der Ecke. Die beiden hatten sich im Raum auf dem Teppich niedergelassen, inmitten der provisorischen Behausung, die die Mondlichter ihr Zuhause nannten. „Zuhause…auf einem bizarren Friedhof?“ – Denn nichts Anderes war das Zentrum des ehemaligen Elfenhains von Scythera Fae, dank der Draken, die vor der Haustür vereinzelt beim Gezänk um das tägliche Stück Fleisch laut kreichend ihre Runden flogen und sich die Mäuler für den nächsten Happen gegenseitig zerrissen, um ihre dolchartigen Zähne an Knochen zu wetzen. Er erinnerte sich an einen Kinderreim, den er vor zwei Jahren verwandt hatte und wandelte ihn auf das hiesige Szenario ab. Das Licht weiß nicht, warum der Schatten es bricht. Das Holz schreit nicht, wenn die Axt es spaltet. Der Stein fragt nicht, warum das Feuer ihn schmelzt. Wenn dein Leben gespalten und versengt wird, klage nicht, noch verfluche dein Schicksal…sondern… „erhebe dich und mach was Besseres darauß!“. Gesagt getan. Und schon bald, nicht ohne dem ein oder anderen Mondlicht im Halbdunkel auf einen Umhang oder eine Schleppe zu treten, öffnete sich daraufhin gähnend eine Tür und ließ frische Luft und noch mehr Licht in den Raum hinein…einen Raum auf den ein Platz direkt am Eingang neben Livia Ageria und Talie unbesetzt war. Garret zog erstaunt eine Augenbraue hoch, suchte weiter… als er ein Gildenlogo und einen kleinen Abschiedsbrief auf der alten, großen Couch sah, wisch das Erstaunen blanker Angst. Jemand fehlte. Das Siegel war noch frisch. Ein Kopf hob sich neugierig, den er direkt erkannte. Es war die Fennek-Elin Yue, die abseits des Ortes zusammengerollt in einer Ecke lag. Sie blinzelte ohne ihre Brille mit ihren leuchtenden lila-Augen, zuckte kurz mit den Ohren und betrachtete die Szenarie. Ihre Anmut glich der einer kleinen Elfe. Und doch war Tiasel die einzige Elfe im Raum. Ihr Oberkörper streckte sich in ihrer Schönheit, sie gähnte, ohne die Augen zu öffnen und entspannte sich wieder. Ihre ewigen Kopfweh-Symptome schienen durch die exzessiven Malabende etwas besser geworden zu sein. Garret machte sich insgeheim Vorwürfe deswegen, weil er ihr und somit auch sich selbst nicht helfen konnte. Sein Blick schwiff von der Elfe, wie von einem nahen, unendlich kostbaren, jedoch nie wieder erreichbaren, schwer bewachten Wertgegenstand ab und analysierte weiter. Ein Schatten löste sich. Der Castanic Daveren knurrte leise und trat mit seinem linken Fuß leicht den Gunner Taziio, der sich wiederum an die Brust von Hysea kuschelte, die leicht vor Erstaunen aufstöhnte, sich dann jedoch wieder entspannt in ihre Ausgangslage begab und mit dem Handrücken eine leichte Ohrfeige an ihren Nachbarn Lekk verteilte, der daraufhin die Arkanone Hotsweetys mit den Worten „geile Scheiße…Instanzräume…separat…los jetzt“ besprudelte. Hotsweety schreckte auf. Sie nuschelte kurz das Wort „Damage-Repu…Reputation“ und weckte damit die Lebensgeister eines weiteren Gunners, AkumaPk, der leicht aufgrund seiner Assoziationen und Verbundenheit zu diesen Worten zu Kichern begann.
Garret lächelte und suchte weiter nach der verlorenen Person. Taiyouya war wieder in ihrem eigenen Raum, wohl an Cedrics Arm gekuschelt, einem Reisenden, den sie kurzum geheiratet hatte. Der Schattenschleicher Timestealer war noch nicht von seiner Suche nach mehr… „Mehr von allem!!!“… zurückgekehrt und trieb sich sicherlich mit dem Heiler Faenaâ irgendwo auf den Feldern mit seiner Freundin Elly, den flinken, stummen Bogenschützen Samiraa und Hydralia und dem Ninja Shadowmint umher. Ihm lief kurz in Gedanken ein Frösteln den Rücken hinunter, als er an den Wurfstern des Ninjas dachte: Sägend. Reißend. Zerfetzend. Er beruhigte sich und prüfte nochmal nach …zwanzig…fünfundzwanzig…Ah, da war Sestensia…und da auch Kilani….achtundzwanzig…Seneras Rockzipfel lugte hinter Kaligulla hervor…Hammerschläge…Eisen…Stahl…wo ist…wo war…Es war die immer traurige Castanic Betteltänk, die fehlte. Garret verfolgte trocken die Fußabdrücke außerhalb des Hauses und versuchte die Größe, Frische, Tiefe und Form einem Plattenträger zuzuordnen. Wenige Minuten später fand er die gewünschte Spur und suchte sich seinen Weg außerhalb des Hauses zum Rand einer Klippe, auf denen das gesuchte Mondlicht mit eingezogenen Beinen und weißblonden Locken saß und – wie zu erwarten – mit ihrem zierlichen Gesicht traurig ins Land schaute. Doch dieses Mal trat eine gewisse Verachtung in ihre Augen, als sie den Kopf zu ihm, der da trat und ihre Ruhe störte, wandte. „Thamyca hat es mit seiner Verantwortung als neuer Co-Lead deutlich übertrieben…“, zischte sie. „DAS ist NICHT MEHR der Baraka, den ich mal kannte.“ Garret schaute unsicher auf sie herab, legte ihr die Hand auf die Schulter und setzte sich dazu. Trübe Gedanken krochen in ihm hoch, als er sich die passenden Worte überlegte. Eine ferne, aber bekannte Melodie, die an einem Lagerfeuer mit einer Geige und einer Gitarre gespielt wurde, summte leise, wie aus ferner Zeit in seinem Ohr…
“…I had four green fields… each one was a jewel… “
|…| To be continued |…|
Aktuelle Ergebnisse:
Die Gilde wächst, aktuelle abendliche Aktivitätszahlen gehen auf aktive 15-20 Mitglieder zu.
Neuer Co-Lead "Thamyca" neben Obereru.
Event "Finde den Goldsack" wurde erfolgreich durchgeführt.Wir sind damit eine Führung aus drei Personen, zusätzlich zu den Schatten und Halbschatten.
Vergo-20er-Raid wird aktuell in Kooperation mit anderen Gilden ettabliert.Wir suchen weiterhin Verstärkung durch gemeinschaftlich denkende, aktive Personen, welche über Discord und ungefähres Gear der Stufe 439-446 verfügen.
Kenntnisse sind von Vorteil, aber nicht zwingend benötigt.
Wer sich unter dieser Stufe bewerben möchte, ist natürlich herzlich dazu angehalten. -
Die Mondlichter sind nun auch wieder in YouTube und Instagram erreichbar:
https://www.instagram.com/mondlichtertv/
Geplant sind in Youtube Erklärungsvideos zu Dungeons, Videos zu Klassen und insgesamt Material zur Gilde.
Hierbei arbeiten wir teilweise mit anderen Gilden zusammen, um eine deutsche Erklärungsmöglichkeit absofort anbieten zu können.
Der Kanal befindet sich im Aufbau.
Die Infrastruktur dazu wurde bereit gestellt. -
„Rhapsody“ - 1. Geschichten und Legenden der Mondlichter:
Shinken
Shinken eilte aus dem fernen Osten über die wilde Prärie und die Steppe. Es zog ihn ins Westland. Womit er nicht gerechnet hatte - Jeder hier denkt er wäre etwas zu Essen....
Seitdem zieht Shinken täglich genervt sein scharfes Katana, immer in der Hoffnung, dass ein Sprachenkundiger erkennen möge, dass dies sein Name sei.. nämlich "scharfes japanisches Schwert".Talîe
... Es wart der Anfang, geschrieben im Jahre der Zwölf. Ich suchte eine Welt und fand sie in dem Namen Tera.Damals noch unerfahren tauchte ich in einer Welt von Kawaiii bis hin zu Steinen, die auf zwei Beinen liefen. Die erste Gilde hieß "Sturm der Liebe" - ach, ja sie war sehr stürmisch - wo mir eine Elin - Die Schönste in ganz Tera - den Kopf verdrehte. Nichts konnte den Flammen, dem Donner und dem Eis unserer Taten entkommen. Auch die heilige Königin Manaya legte ihr Haupt nach acht Stunden des Kampfes dar nieder. Ein Gefühl von Macht erfüllte uns und wir suchten die Königin fast täglich heim. Eines Tages wechselte ich die Gilde und kam zu einer kämpferischeren Gesellschaft namens Draconia. Mit Mut und Eifer kämpften wir auf den Schlachtfeldern - Nur mit dem erwirtschafteten nackten, klappernden Rüstungsteilen am Leib. Wunderholm und Wunderwurm ernährten uns in so manchem Tage. Doch plätzlich trat eine Krankheit in unser Leben. Die Unlust hatte sich ausgebreitet. Wir suchten und wir fanden neue Gesichter, doch löste uns der Tag wie Sandkuchen in einem kalten Regentag von unserem Gewohnten und verschlug uns in eine andere Heimat, wo wir schnell merkten: Wir wollen mehr. Das Mehr wurde noch schneller langweilig, als zuvor und so riss es uns weiter. Fort, immer fort, wieder auf die Schlachtfelder in Kaidun - nie müde des Zerreißens, des Zerfetzens, des Tötens. Doch dann änderte sich die Zeit und so auch unsere Präferenzen. Der Canyon war genauso langweilig, wie die Korsarenfestung, als die großen Götter entschieden, dass alle mit der gleichen Ausrüstung in den Kampf geschickt werden sollten.
Und so zog ich - dieses Mal alleine - weiter in Richtung der Panik eines neuen Kampfes inmitten des Allianzschlachtfeldes. Ich werde nie diese schönen Auren und von Montag auf Dienstag und die Nacht um zwei vergessen in der wir die letzten Wegpunkte verbarrikadierten. Im fünften Jahr meiner Reise ging weiter. Ich zog an mosernden Massen vorbei, die mit Kündigungen drohten, immer auf der Suche nach dem nächstbesten Meisterwerkalkahest-Geschäft ihres Lebens, um ihre Rüstung noch besser zu fertigen. Auch mich verschlug es in diese Situation - ich kämpfte meinen Weg durch Horden und Massen von Aufträgen, lernte dazu und - als hätte ich an einen einzigen Moment gedacht - waren ein Jahr und drei Monate schon wieder vorbei. Reich bepackt kehrte ich aus der Fremde zurück.
Nun war ich wieder auf dem Gebiet von vor einem Jahr. Sollte ich mich endlich zur Ruhe setzen, reich wie ich war? - Nein! Ich machte weiter und es entwickelte sich um mich herum, da auch andere sich diesem Elan anschlossen...bis erneut die Unlust um sich griff und ich meine damalige Heimat verlassen musste. Ich überredete alte Freunde zu mir zu stoßen. Dann ging alles sehr schnell. Viele waren zu verwöhnt und hatten dann doch sehr schnell die Nase gestrichen voll. "Na ja leider gut", dachte ich mir, "Ich schaue mal wie weit ich alleine komme" und rüstete mich weiter aus und fand meine vorherige Gemeinschaft in der viele ihre Nase täglich reinstreckten. Doch auch das änderte sich irgendwann und ich verabschiedete mich - dieses Mal mit einigen Schwierigkeiten in der Kommunikation.
Ich verfolgte die Geschichte der Mondlichter schon länger und fand diese interessant. Also versuchte ich mein Glück und es hat funktioniert. Hier fühle ich mich wieder wohl und es sind mehr Kameraden hier, als ich mir das erträumen dürfte *macht eine Pause*.... So Das ist meine gröbste Lauf der Geschichte meines Lebens. Man verzeihe mir meine Vergesslichkeit.
Thamyca
Es war dereinst eine junge Hochelfe, die Thamyca getauft wurde, als sie diese Welt mit ihrem Bogen erblickte. In einigen Monaten arbeitete sie sich langsam nach oben und machte dabei die ersten Bekanntschaften. Insbesondere ein Priester wurde zu einem regelmäßigen Begleiter zur Bekämpfung von Akasha und der Eroberung Salerons Himmelsgartens. Bereits im Goldenen Labyrinth musste sie zeigen, dass sie in der Lage war die Aufgaben eines Plattenträgers zu übernehmen, was meist zum Tode des Rests der Gruppengemeinschaft führte, aber den Erfolg sicher stellte. Irgendwann musste sie diesen Heiler - nicht ohne eine Träne in Ihren Augen - zurücklassen, da er nicht mithalten konnte. Mit dem Erreichen einer höheren Befähigung fing der Ernst der Entwicklung an. Zu dieser Zeit machte eine grausame Argonenkönigin und ein fieser Banderschnatz das Land unsicher. Zur Bekämpfung der Raupe fanden sich immer wieder die gleichen Leute zusammen, sodass daraus eine regelmäßige Gesellschaft wurde. Nach einiger Zeit wollte man die noch junge Hochelfe in eine Gilde holen. Und so fing die Geschichte der Gilden an.Zu der Zeit ergab es sich, dass eine Heilerin die wenige Eroberungen gemeinsam bestritten hatte sich der Elfe erinnerte und als ein Fernkämpfer zur Bekämpfung eines der Schergen der Königin gebaucht wurde. So kam Thamyca in die erste Gruppe eines Lebens nahe am Rand des Abgrunds. Diese bestand aus einem Berserker, Zerstörer und eben jener Heilerin. Nach spaßigen, aber anstrengenden Wochen des Sterbens und Wiederbelebens konnte die Königin bezwungen werden. Ab diesem Zeitpunkt wusste Thamyca, dass sie in der Lage war es mit allem, das die Welt zu bieten hatte, aufnehmen konnte.
So entwickelte sich die Elfe immer weiter und lernte auch die Heiler Su und Violett kennen. So wuchs die Schar der Freunde auf ca. 10 Personen an, die sich regelmäßig trafen, um die Übel der Welt zu beseitigen. Auch die Korsarenfestung wurde regelmäßig verteidigt und heimgesucht. Nach einiger Zeit zeigte sich ein neuer Feind: Ein riesiger Käfer am Rand es Abgrunds und Krakatox in seinem Abzess. Zu dieser Zeit begab es sich, dass die letzte kleine Gilde in derer sie sich befand aufgelöst wurde. So kam der Beschluss unter den Freunden auf, endlich eine eigene Gilde zu gründen. An einem lustigen Abend über Vögel und Muffins entstand so das Reich der AngryMuffins. Durch die nahezu allabendlichen Zusammenkünfte am Rand des Abgrunds konnte die Schar schnell um weitere Mitglieder erweitert werden. Da der Krakatox eine doch zu große Herausforderung für die meisten darstellte, besann man sich zunehmend darauf andere Kämpfer auf den Territorien der Allianz herauszufordern.
Und so machte unsere kämpferische Muffinstaffel bald die Bekanntschaft der AdventureTimes. Diese waren weniger als die Muffins, aber ebenso begeistert die Territorien der Allianz zu verteidigen. Nach einiger Zeit reifte die Idee sich zu einer Gilde zusammenzutun. Jedoch wollte niemand so recht seine aufgebaute Gilde verlassen. Da beschlossen die Freunde sich zu einer gänzlich neuen Gilde mit verstärkter Ausrichtung auf das Bekämpfen anderer Krieger zusammenzuschließen. So entstand die Gilde Knockout. Auf diesem Weg gingen leider auch einige Leute aber andere kamen. So wurden die Monate verbracht. Im Zuge der vielen Kämpfe merkte die Hochelfe, dass ihre Nahkampffähigkeiten für den direkten Kampf nicht ausreichend waren. Sie meditierte und meditierte. Sie versuchte und testete, um eine Form zu finden, die sie in ihrer Perfektion beherrschte. Über ihre Überlegungen verschmolz sie so mit dem Untergrund, dass sie ihre Form wandelte und als Baraka mit deutlich beschleunigten Nahkampffähigkeiten wieder auferstand.Mit dem auftauchen Darkans und der Untiefen von Bathysmal wurde erneut verstärkt der Kampf gegen diese Eindringlinge aufgenommen. Nachdem der normale Darkan besiegt war, wollte Thamyca seine schwere Form besiegen. Jedoch hatten die Freunde Angst und wollten sie nicht begleiten. So zog sie sich zurück und schlief ein. Dabei noch das Lied des Todes nach Mozarts Art im Kopf, das in den spaßigen Runs zum Tode, der Spieler französischer Server, gesungen wurde.
Heute eine kleine Vorstellung der Persönlichkeiten durch Ihre Origianlgeschichten.
Diese sind mal kurz und unterhaltsam, mal länger und mit mehr Masse an Informationen ausgefallen.
Das Original wurde dabei - je nach Schreibstil - an das gängige Format angeglichen, inhaltlich jedoch, wenn möglich bewahrt.Viel Spaß beim Durchlesen.
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:dash: Tja, dann haben wir ja verdammtes Glück, dass die Gilde nicht nur aus einer Person und einem Lead besteht, sondern gemeinsam über ein Team von Personen geleitet wird. 

Ansonstem danke für die Blumen.

Konzept lesen, Inhalt verstehen, bei Eignung joinen.
Es ist niemals so in der Welt gekommen, wie die Leader meinten.
Aber ohne sie wäre es überhaupt nicht gekommen....Insofern...
Einen guten Tag.

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„Buch der Erinnerungen“ – 10. Eintrag: Nach dem Sturm ist vor dem Sturm.
Der Regen prasselte hart gegen den schlammig-steinigen Felsboden, auf dem sich die langsam voranschreitende Menge dahin bewegte; ganz so, als würde der Himmel selbst um jene weinen, die sie verlassen hatten, um die brennenden Feuer im Land auf anderen Wegen zu besiegen oder um jene, welche auf ihrem Weg für immer eingeschlafen waren. Der Dieb stand ruhig, wie gewöhnlich mit etwas Abstand von den anderen im Zwielicht, an jenem Astvorsprung angelehnt, auf dem er zwei Abende zuvor noch versucht hatte das übliche Chaos zu ordnen, das sich gebildet hatte und um mit denen zu reden, welche ihre innere Harmonie und Hoffnung, die in ihren Augen noch einige Tage zuvor wild flackernd bei jedem Hieb und Stich mit dem Feuer der Begeisterung gebrannt hatte, verloren oder gegen bittere Leere und Besorgnis getauscht hatten. Wie hatte er es sich gewünscht keine dieser Reden vor ihnen halten zu müssen, um einen Wechsel als Vorbereitung für härtere, kommende Zeiten anzukündigen. Schweigend beobachtete er, wie sie nach und nach an ihm vorbeizogen, einige, wie Taiyouya und Oboreru, wieder oder immer noch frohen Mutes, andere mit inneren Zwiespälten, Gewissensbissen und Nachdenklichkeit übersäht. Eine Elfe stach besonders hervor, Tiasel. Sie senkte geistesabwesend den Blick und schaute durch Garret hindurch in die Zukunft, im krassen Gegensatz zu seinem gewöhnlichen "Kopf hoch", wenn etwas nicht funktionierte. Sie schritt weiter voran. Dicht folgte ihr der mit den Zähnen knirschende Castanic Daveren. Rechts dahinter der zielstrebig arbeitende Baraka Thamyca, welcher seinen Bogen im Vorbeigehen prüfte, um seine Sehne zu entspannen und somit den Bogen zu entlasten. Garret knurrte leise und unsicher sich selbst an. Er wusste nicht was er glauben sollte und war sich dessen durchaus bewusst. Die schwerlich getroffenen Entscheidungen würden ihre Konsequenzen haben. Er erkannte im trüben Dunst erst vage die Züge, die sie annehmen würden und konnte nicht erahnen, was ihm blühte, was ihm weder gefiel, noch zu verhindern wusste. - Schwerlich war es überdies hinaus nicht nur für die Trauernden, Leeren und Besorgten, nein, sondern auch für ihn selbst. Er konnte sich auf Worte und Taten gildenfremder Personen nicht verlassen. Und schließlich fand dieses Ereignis am Fuße der leeren Gruft am See von Essenia statt. Einem Ort, an dem er vor Jahren mit Vulina, Kuradia und anderen um die Wette gewürfelt hatte und vor dem Lagerfeuer Grimassen und Possen gezogen hatte. Des Weiteren war Garret schon an viel zu vielen Zeremonien, Gedenkfeiern und Besprechungen mit solch einem Flair beteiligt gewesen, um zu wissen, dass etwas Schlimmes passieren konnte, aber nicht zwangsläufig musste. Die bloße Vorstellung machte ihn schier verrückt. In Gedanken hoffte und betete er - so wie jeder hier, da war er sich sicher - dass es das letzte Mal notwendig war. Und doch war es das nie. Irgendwoher kam immer ein neues Übel, was ihnen an den Kragen gehen sollte, auch wenn es desöfteren garnicht wollte. Eine Gruppe, die wie aus dem Nichts auf der Bildfläche erschien. Etwas Uraltes, was seit ewigen Zeiten für ihn abgeschlossen und begraben war, jedoch für andere nicht. Dann wieder war der plötzlich aus dem Nichts auftauchende Feind aufs schmerzlichste vertraut. - Doch so gut man ihn doch kannte, stellte er dennoch immer wieder indirekt eine große Bedrohung dar, die beseitigt oder deren blutige Schnitte tief ins Fleisch der Gilde zumindest genäht werden musste. Der Gedanke an die Hinterlist mancher Personen machte ihn wütend und traurig zugleich. Und plötzlich fiel es ihm wieder ein... Er kramte in seiner Jackentasche und zog ein zerschlissenes Pergamentpapier heraus, welches ihm Yueayase, eine Fennek Elin aus einem der Klandörfer des Ostens, ihm am Tag des großen Marktes in Tria unbemerkt untergejubelt hatte und betrachtete es für einige Minuten…Er hatte Informationen eingeholt, doch einiges war immer noch unklar. Was wollte Sie, eine 400 Jahre alte Elin, von ihm? Kannte er sie vielleicht? Wusste Sie, wer er war und würde sie ihn wohlmöglich bei einer ungünstigen Gelegenheit ans Messer liefern? … Er betrachtete erneut die Zeichnung. Lange genug, um die Kapuze, das fett geschriebene Wort "Wanted" darauf und den Stil des Malers des Bildes zu entziffern...und unter dem Stil das vertraute Wort, das ihn seit Jahren begleitete: "Thief". Er schnaubte trocken. Es brachte nichts in seinem Herzen Hass gären zu lassen. Nicht einmal, wenn dieser auf eine Person gerichtet war, die es redlich verdient hätte. Stattdessen suchte er Trost in dem Wissen, dass der ewige Kampf weitergehen würde, auch wenn Legenden geschlafen hatten, eingeschlafen auf Schlachtfeldern, wieder erwacht auf einem Neuen, wie er einst auch. Und im selben Millibruchteil einer Sekunde blitzte eine Erinnerung in ihm auf, wie er hier in dieser Welt aufwachte. Damals. Auf vielerlei Weise hatte er sich, auf andere Weise seine Schatten, ihn vorbereitet, welche mittlerweile wie Familie für ihn waren. Sie alle durchdachten den vergangenen Moment, er hingegen trauerte zusätzlich um die Menschen, die er einst verloren hatte. Garret schloss die Augen, rief die Bilder in sich zur Ruhe und wiederholte langsam und deutlich die Worte, die er damals zu Vulina gesprochen hatte. "Und wenn du des Nachts wach liegst und nicht schlafen kannst, frag dich wie viele Dämonen letzten Endes wohl nötig sind, um dir dein Hirn zu verwirren.", er knackste wie aus Gewohnheit mit einer Drehung seiner Hand. - "Lass die trüben Gedanken Garret", ertönte die helle Stimme von Quini, dem Betteltänk der Gilde, hinter seinem Ohr. Er spürte einen Luftzug einer Schwinge über seinem Kopf. "So, nun dreh dich gaaanz laaaaangsam um dich selbst und schau zu mir."...Der Regen hatte aufgehört. Er öffnete die Augen, welche in Strahlen von Mondlicht tauchten, welche den Horizont in einen matten Glanz gehüllt hatten. Garret drehte sich erstaunt um und erblickte..."Was ist hier los?", grübelte er zu sich selbst. Die Mondlichter standen versammelt vor ihm: In vorderster Front eine Reihe Elin, eine nach der anderen, der Schwanzlänge nach aufgereiht. Dazwischen lugte der Kopf der munteren Hysea ervor, welche von Taziio zurückgehalten wurde. Daneben, der schlanke Körper von Panda-Talîe, die skeptisch lächelnde Tiasel, Tornzer die Steindose, das herzliche Gesicht von Taiyouya, Solei der Stumme und sogar der neue, fremdsprachige Mondtänzer Lucifer, sowie Akira_Blue waren gekommen |...| und etwas verdeckt hinter Tornzer ein wohl bekanntes Gesicht…ungefähr 1,42 m groß, schmale Schultern, welche sich an spitze, flauschige Fellohren anschmiegten und von großen, lilafarbenen, ängstlich fragend-prüfenden Augen mit Stupsnase eingerahmt wurden: Das Gesicht der Fennek-Elin Yueayase. "Alles liebe und Gute zum Geburtstag, Garret", flüsterte sie sanft lächelnd mit den anderen im Chor, kaum hörbar für ungeschulte Ohren. Auf ihrer Brust blitzte ein kleines Symbol der Mondlichter und hinter ihrem Gesicht ein rot-samtener Beutel eines Sanitäters aus dem ein Buchrücken herausragte. Garret grinste fröhlich hinter seinem etwas herabhängenden Tuch, eine Reihe spitzer Zähne entblößend und kullerte mit seinem mechanischen Auge. Er würde Yueayase schon sehr bald sehr gut und zur Genüge kennen lernen. Er erwiderte trocken "Wahrscheinlich mehr Gutes als uns...mir... lieb ist..."
|...|
To be continued
|...|Kleiner Auszug der Resultate und des weiteren Vorgehens:
Die Gilde hat nun genügend Personal und wird fortan in allen Bereichen professionalisiert.
Personen, die diese Standards unterstützen, sind weiterhin herzlich willkommen.
Der Ruf der Gilde "Mondlichter" wird ein Neuer sein.
Somit ändern sich auch die Ziele und das Mindset.
:borg:
Weitere Punkte:
Raidplaner und diverse Chatbots wurden erfolgreich integriert.
Jegliche Kommunikation wurde dadurch maßgeblich vereinfacht.
Hierzu ist absofort auch die Möglichkeit für Stammgruppen vorhanden.
Membercap aktuell ~84 Mitglieder.
Verwaltung entsprechend vorhanden.
Große Gildenquests sind verfügbar.Anbei einige Bilder der vergangenen Abende.
Und natürlich der Steckbrief/das Pergament mit Aufschrift.
Viel Spaß beim Durchsehen!
☺☺☺☻☺☺☺ -
„Buch der Erinnerungen“ – 9. Eintrag: Die Lieder kommen wieder.
Es hatte schon soviele Male seit seiner Geburt in sein Gehirn gehagelt... Tiasel wandte sich angeekelt von Garret ab, drehte sich zu Haku und rief ihre Kreise. Wieder und wieder. Und wieder.
So viele Sekunden, wie ans Kreuz genagelt und doch waren es nur Minuten, die sich zogen wie Tage. Und mit den Tagen kamen die Millisekunden, die sich zogen wie Stunden in Gewissheit, dass sie den Krieg nicht gewinnen, aber auch nicht verlieren würden. In schierer, blanker Panik riefen die Heiler und Magier ihre Worte durcheinander, Bilder tanzten vor den Augen, als ob der Teufel leibhaftig in Form einer Darkteufel, welche sich wieder angeschlossen hatte, ausgetrieben wurde. Zweifel blieben auf den kalt gewordenen Gesichtern der Feinde der dreisten drei - Hydralia, Bryke und Firestar - felsenfest stehen, während diese noch spöttisch über sie lachten und sie im Angesicht ihres nahenden Todes verhöhnten. Geschrieben für eine kurze Ewigkeit, in Stein gemeiselt für die nächsten Tage. Viele liefen. Solarius lief. Rivella lief. Ckris lief. Andere liefen schneller. Und Körper krachten, Knochen zermalmten unter der Last sich wiederholender Stiche und Schläge. Und dann waren da diese Fragen. Endlose, verworrene Fragen, die sich schleichend durch verbogene Synapsen quälten... - Was mach ich hier?... Was würde der Dalai Lama dazu sagen? Halten mich... die Nachbarn schreien, die sind doch bekloppt, also wenn ich...? Warum überhaupt am Tag und nicht in der Nacht? Karma oder Kamasutra? Und wieso nicht...Stricke an beiden? Erlöse uns Geheile...du mich auch Priester...Fremde Länder...Arme, Armeen oder Amen? ....Runtergeleiert....was reimt sich darauf?...Lustige Ränder und singende Gewänder....ach nein verschleiert. - Garrets Hirn lachte schallernd in Einklang mit dem Schatten und zog in seinem Rausch weitere unkoordinierte Schnitte - ....von....ach hallo Xanabell...grüß Gott Divana...Rubinari? Was machst du denn hier! Du siehst so blass aus. Warst du in Urlaub..von was denn? Uns selbst?...Ach... Oder auch nicht? Ach verdammt...Wieso auch...Müdigkeit...Dunkel....Übersehen...Mörks.Gras...Moos...Möös..Sünde...Ach nein, unsere Krieger Samiraa und Shadowmint....Mörrser...ShinKen? - Es krachte. - ,..Licht..ARRGRH!...Erlischt....Wieder Licht. Und...Schild! Tyvara?! Stein? Thamyca! - Doch dann, ... viele Wunden nach dem ersten Schlag, nach dem ersten äschtzenden Donner, nach dem ersten brutalen Krach ... war es bis auf das bisschen Weihrauch und das Pochen von Noktenium vorüber. Sonst waren keine Drogen im Spiel. Letzte Gruppen wanderten von der Ruine Tiagos in die Stadt und erstachen die letzten Verbliebenen in großen Gruppen direkt neben den Handelswaren des Großmarktes des Popori Compostela, welcher sich angsterfüllt hinter seine Blumen und den Spalt in seinem Fenster duckte, die Knie wund gebetet. "Compostella komm aus deinem Loch hervor!", zischte ein Schatten. "Ich will mit dir reden." Und so erhob sich der schwerfällige Stein eines Baraka nach einem Wink von Compostella von der Tür und setzte sich in den hinteren Teil der Behausung, während der Popori flink wie ein Wiesel zur Tür hinaustapste.
"Dieser Haarreif war ein Geschenk. Sieh. Diese Biene hier - Garret deutete auf ein goldenes Symbol - ist alles, was uns von der ach so ruhigen, impulsiven Minha geblieben ist, welche vor einigen Tagen zu uns kam, um Frieden zu finden, welchen Sie jedoch nur fand, als sie wieder fort lief, um sich einen anderen Ort aufgrund der letzten Tage und um ihrer selbst Willen zu verstecken. Fern ab - er deutete um sich herum - dieses und anderer persönlicher Getümmel und der damit verbundenen Streitereien." Er legte die Hand auf die des Popori und deutete auf den Stein. "Du und der Baraka dort werdet mir - gegen die Bezahlung eures Lebens und einiger Goldstücke natürlich - eine Mondbiene als Statue anfertigen", keuchte der Dieb müde, während der Popori große Augen machte. "Sie soll eine Erinnerung daran sein, dass unser..." - der Schatten grinste bei dem Wort aus seiner Vergangenheit - "... unser Jesus - die Gemeinschaft in der wir leben, in der wir handeln und an die wir glauben - nicht nach Esspapier und hohlen Phrasen schmeckt. Die gegenseitige Angst etwas zu verlieren, was andere bereits im nächsten Moment gestohlen wurde und sich gegen uns richtet ist real und betrifft uns alle. Jederzeit. Das ist das kleine bisschen Sinn, das wir suchen und nach dem wir - eigentlich in Harmonie und Sympathie - leben sollten, um uns unser kleines bisschen Hoffnung und Eden für jeden zu..." Garret brach den Satz ab, deutete auf seinen Kopf, winkte und richtete sich mit Tiasel und der immer größer werdenden Gruppe hinter sich zum Gehen. "Ach scheißen wir auf die Fibel."
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*winkt* Ist das noch aktuell oder nicht?
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"Buch des Wanderpredigers", Eintrag 27:
Alle Tage, alle Wochen, kommt es aus uns rausgekrochen - Glühend heis und brennend schwarz, bahnt es sich uns aus dem Herz - Schlitzend, schmatzend, rausgezogen, hat es sich in dich verzogen. Suchend, wachend, sicher da - Sei gewiss, der Tag ist nah!Drum Freunde, lasst uns schnell die Klingen schrubben, Mägde in den Ausschnitt luken, auf dass, so sei gewiss, der Morgen auch ein Morgen ist! Denn auf den Tag, der da kommet ohne Wiederkehr, gibt es heute Abend kein Gewähr! Schatten kriechen, Schatten fluchen, Schatten fliehen, vor den Säbeln, die da schienen, vor den Schlägen, die da prasseln, fangen Knochen an zu rasseln!
Denn eines ist euch stets gewiss - Mondlicht drückt den Schatten nieder, fährt auch heut durch eure Glieder, auf dass es kracht bis Mitternacht und das Mondlicht auch in dir erwacht ~

#Mondlichter - Gildenstufe 145, 30 Aktive, sucht aktuell insbesondere erfahrene Spieler mit Discord.
Wer Interesse daran hat Teil der Gemeinschaft zu werden kann mich Ingame gerne für weitere Infos anschreiben.Ein paar Bilder im Anhang:
http://www.directupload.net/file/d/5176/f6enynlk_jpg.htm
http://www.directupload.net/file/d/5176/pc9vhmov_jpg.htm -
„Buch der Erinnerungen“ – 8. Eintrag: Mondfinsternis
Es wart Nacht. Eine einsame Stimme bahnte sich den Weg, von Flur zu Flur, von Ohr zu Ohr und erreichte auch die Ohren in den Hallen des Mondlichtwaldes: „Und so steht geschrieben: Die Schatten nahen. Und in allem, was sie lieben, ist der Feier nur geblieben. Also tanzt, feiert und sauft, auf dass es kein Morgen mehr gebet. Denn, wenn der Mond im Schatten rötlich klinget, die Seele aus dem Fegefeuer springet!“. Die Stimme des Wanderpredigers hallte tief, laut und einprägsam über die weite von Nebelschwaden weise Schlucht dahin, weit über die Welt hinweg und drang tief in Wälder, Wiesen und Felder, sodass Felsen erzitterten, Insekten ihr Gleichgewicht verloren, auf die Nasen der Steine plumpsten und mit den Baraka im Angesicht des kommenden Wahnsinns jaulten. Auch die Mondlichter hatten den Ruf vernommen und versammelten sich in dem grundrenovierten, schicken Elfegildenhaus neben dem Sonnenlichtsee. Und es waren gar viele gekommen. Große Armani und kleine Elfen. Dicke Popori und dünne Elin. Und so manche Castanic streckte ihren gehörnten Schopf, welcher an einem verschwitzten Hals mit tiefem Ausschnitt bis zum Bauchnabel hing, in die Terasse, die man weithin auch "Die (Mondlicht)-Laube" nannte, direkt am Wasserfall gleich links, hinter einem Dickicht aus Farsanengestrüpp.
"Heidenei! Kommt schnell! Es geht gleich los ! ", rief die kleine Caligulla in ihrem gebürtigem, zünftigen Dialekt und tanzte aufgeregt Arm in Arm mit der kleinen Hysea, die sich ganz und gar in güldene stilechte Kopfgeldjäger-Gewänder mit Rundglasbrille gezwängt hatte. - "Was für 'ne Arbeit...und die kriegt nich ma Geld dafür! Hue hue!!", hörte man die Menschendame Tyvara mit den Elfen Sildrina und Hydralia im Arm glucksend lachen, während die Castanic Slyif ihre heisgeliebte Arkanone streichelte und innig in Gedanken gemeinsam mit Kanto, welche ganz im Sinne der Feier nun Haku genannt werden wollte, was auf Castanic soviel wie sternhagelvoll bedeutete, Obereru und Hotsweety von "NOCH MEHR KRITS! Hue hue, triggered...WENIGER CD, mehr tanky!"... und dem Besten von allem ... "NOCH VIEL M E H R DAMAGE!" schwärmte. Kurzum: Alles in allem war die Gesellschaft in bester, strahlender Laune und bereit für den kommenden mondfinsteren Abend, der da kommen sollte...wenn er denn noch kommt...Moment...gleich ist es soweit...ah.... verdammte Wolken, wo ist der Mond wieder hin? Seht ihr den Mond? ... Jetzt...Okay, doch nicht, dass war ein Vogel....doch, da... und jetzt tanzte die gut gebaute Elfe Tiasel auf den Tischen zum Takt von "Krawall und Remi-demmi" und plötzlich war er da: Der Abend auf den jeder gewartet hatte. Der Blutmond strahlte fröhlich lüstern schmähend eines jeden Sonnenfanatikers und entgegen jeder natürlichen Moral hämisch in purpur rötlichem Schein. Mit einem völlig inkorrekten, jedoch zur Stimmung passenden lauten WUMS flog die Tür auf und herein trat der Rest der Gesellschaft: Die Neuen, Solarius und Bryke, die die angetrunkene Taiyouya im Arm hatten...oder war es gar umgekehrt? "Man weiß es nicht. Man munkelt nur!", flüsterte die Elfe Severyn in Obererus Ohr, welche munter mit sich selbst redete und beäugte die Gesellschaft. "Hört, hört...hört zu!", lachte Tiasel mit schallender Stimme und deutete auf das Podeum direkt hinter den riesigen, angesoffenen Krügen, auf denen Garrett ruhig wartete und die Situation begutachtete..."Hört, hört", wiederholte auch er, während hinter ihm Taiyouya kichernd einen fetten Drachenböller mit einem Stück Tischtuch entzündete, welcher laut fauchend über die Köpfe der Elin hinwegzog und zum Hohn der verhassten Awakening bald nur noch mit schattigem, brüllend-glühendem Rauch im Zimmer umher wabberte. "Heute Abend ist unsere ... und man mag es kaum glauben ... unsere erste Gildenbesprechung seit 3 Jahren. Schön, dass ihr da seid. Herzlich Willkommen." ... Der Schatten verbeugte sich und funkelte aus tiefschwarzen Augen ... und schon bald hörte man eine möglichst kurze Einleitung bevorstehender Burgeroberungs- und Wachstumspläne, dann kurz darauf verteiltes Gildengold lüstern funkelnd in allen Taschen klimpern, zu volle Bierkrüge bersten und kleine Runden an allen Tischen über aktuelle Themen diskutieren, bis Taiyouya in ihrem hautengen schwarzen Bikini laut "FOOOOOOOOOOOOOOTO!" brüllte, mit den Elin, Feuerwerk und Castanic im Schlepptau hinaus zum See hechtete, die angetrunkene Tiasel kräll samt Tischen, Hotsweety, die am Tresor mal wieder rumfummelte, um den Saustall aufzuräumen und die ... wir sagen mal benommene ... Caligulla über den Haufen rannte, welche im Einklang mit Tiasel ebenfalls bestürzt und begeistert zugleich "WEEEEEEEEiiiiiiiieeeeh,... FOTOOOOOOS!!!" rief, um sich kurz darauf halb pennend in mitten der anderen Mondlichter und Ihrem Weihnachts-Sänften-Kuma gemeinsamen auf einem Portrait (mit fast allen an diesem Tag Anwesenden) wieder zu finden.
Garrett gähnte. "Okay, Leute, Feierabend, 1 Stunde war angedacht, 1 Stunde reicht. Den Rest nächsten Monat, oder so... wahrscheinlich im Herz des Waldes ... Also..." - Haku zappelte ungeduldig, während Obereru mit den Fingern tippelte und Tiasel hüpfend "INIIIIIIII !!!!!!!!!!!" schrie... - "Wer will mit nach RK9? Wer geht nach Kalivans NM? Haku...organisier mal. Tyvara..." Und so endete der Abend wieder mal in trauter Athmosphäre dort, wo der Mondlichtlotus sprießet und der Roboter würgt und nießet. Doch es sollte nicht der Letzte werden. In der Ferne saß die schwarzgelockte Castanic Darkteufel mit Ihrem Kater "Neiiin, Böse!" auf einem Stein und begutachtete traurig-nachdenklich und wie immer komplett übermüdet das Geschehen und setzte sich in Bewegung...Biss zum Morgengrauen. Man hörte nur ein kurzes "*;..;* Miau" in die Wade und ein dumpfes Heulen hinein in die wolkenbehangene Dunkelheit der Mondfinsternis. Eines von Vielen, in dieser geisteskranken, durchzächten, blutroten Nacht...Es ahnte zu diesem Zeitpunkt noch niemand... es sollte eine Woche werden.

Diese Woche:
RK9 Farmstatus.
Larkans Gefängnis B1
Revolutionslager
:monster:
Cheers!
Burg
kommt
im
September
Prepare
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